20. Dezember 2017

27. Berufs-Info-Messe „BIM“ und Messe für Beruf und Studium „BeSt“ schließen im Messezentrum Salzburg mit 32.000 Besuchern

„Wir sind mit der BIM äußerst zufrieden“

Die Berufs-Info-Messe „BIM“, das Flaggschiff der Berufs- und Bildungsinformation in Salzburg, ist weiter voll auf Kurs. Insgesamt 32.000 Besucher haben in den vergangenen vier Tagen (Donnerstag bis Sonntag) die größte derartige Messe in Westösterreich und dem angrenzenden südbayeri-schen Raum besucht. Parallel zur BIM sind heuer auch die Messe für Beruf und Studium „BeSt“ sowie die Interpädagogica über die Bühne gegangen. 

„Das hervorragende Ergebnis ist für uns als BIM-Initiator eine Bestätigung dafür, dass intensive Bildungsinformation notwendig ist und von den Menschen auch entsprechend angenommen wird“, sagt WKS-Präsident KommR Konrad Steindl. Einmal mehr wurde somit Orientierung im wichtigen Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung gegeben. Der Grund für den jahrelangen Erfolgslauf der Messe ist laut Steindl dem besonderen Einsatz der knapp 200 Aussteller aus Österreich und Bayern zuzuschreiben. „Zum einen werden die Stände jedes Jahr noch at-traktiver gestaltet, zum anderen wird anhand praktischer Demonstrationen und Vorführungen mit enormem Engagement darüber informiert, worauf es bei den jeweiligen Berufen bzw. Bildungsmöglichkeiten ankommt“, betont Steindl.

80% des Recruitingbudgets für die BIM

Durchwegs positive Rückmeldungen kommen heuer auch von den Ausstellern der BIM. Für sie ist die Messe eine der zentralen Aktivitäten in der Nachwuchswer-bung, die Kontaktqualität wird als äußerst hoch beschrieben.

Die Firma Mubea Carbo Tech aus Salzburg, Hersteller von Carbonteilen für die Autoindustrie, war heuer bereits das sechste Mal mit einem eigenen Stand bei der BIM vertreten. „Vorher waren wir Teil des Gemeinschaftsstandes der Salzbur-ger Industrie. Als wir aber gesehen haben, wie viel uns die Messe in der Nach-wuchswerbung bringt, sind wir sofort darangegangen, einen eigenen Messeauftritt zu gestalten“, sagt Georg Bayer, Lehrlingsbeauftragter von Mubea Carbo Tech. Das Unternehmen investiert 80% seines Recruitingbudgets alleine in die BIM. Ak-tuell werden 16 Lehrlinge ausgebildet, weitere sollen folgen. „Wenn man mit un-seren älteren Lehrlingen bzw. Facharbeitern spricht, stellt sich oft heraus, dass der erste Kontakt vielfach über die BIM entstanden ist“, unterstreicht Bayer. „Mit einem Gewinnspiel und selbst gebauten Longboards haben wir uns auch heuer sehr bemüht, für eine spannende Atmosphäre auf unserem Stand zu sorgen.“

Hohe Kontaktqualität

Karin Hettegger vom Hotel Edelweiss in Großarl war als Standbetreuerin im „Ho-tel Zukunft“ der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der WKS aktiv, wo Ju-gendliche u. a. unter Anleitung von Lehrlingen und Profis kochen oder Cocktails mixen durften. Auch sie zeigte sich vom großen Andrang und den qualitätsvollen Gesprächen mit den Jugendlichen angetan. „Selbst an den Boomtagen am Don-nerstag und Freitag, als sich die Schüler regelrecht durch die Hallen drängten, kam es zu vielen tollen Gesprächen“, betont die Hotelierin. „Die BIM ist wertvoll für uns, weil wir hier mit vielen Jugendlichen in Kontakt kommen, die wir sonst kaum erreichen könnten. Gerade eine dynamische Branche wie der Tourismus ist auf junge und motivierte Mitarbeiter angewiesen, die wir immer wieder auch über die BIM kennenlernen.“ Interessierte Jugendliche werden im Anschluss an die Messe zu Tagen der offenen Tür bzw. Schnuppertagen eingeladen. Nicht sel-ten führt dieses Engagement schließlich in ein Ausbildungsverhältnis.

Branchenimage aufpolieren

Als zentrales Instrument der Berufsinformation für die Branche der Hafner und Fliesenleger sieht die BIM auch Hafner- und Fliesenlegermeister Andreas Laimer aus Strobl. „Wie viele andere Branchen kämpfen wir derzeit mit einem eklatan-ten Lehrlingsmangel. Hier sind die BIM und die Berufserlebniswelt der Sparte Ge-werbe und Handwerk wichtige Maßnahmen, um auf unseren kreativen Beruf auf-merksam zu machen.“

Das Image der Branche aufzupolieren und auf den modernen Beruf hinzuweisen sind die beiden Gründe, warum die Salzburger Gebäudereiniger bei der BIM dabei sind. „Eine Ausbildung in der Reinigungsbranche ist sehr vielfältig und reicht von Büroarbeit bis hin zu chemischem Wissen für die Behandlung unterschiedlichster Oberflächen“, betont Verena Kemperling von den Salzburger Gebäudereinigern. Bei den jugendlichen Besuchern haben u. a. die Fotobox und der Social-Media-Auftritt der Gebäudereiniger für Aufsehen gesorgt.

Wissensvermittlung durch Jugendliche

„Wir sind mit der heurigen BIM äußerst zufrieden. Unser Stand vom Salzburger Lebensmittelgewerbe ist sehr zentral gelegen, wo an den beiden ersten Messeta-gen viele Schulklassen vorbeigekommen sind. Der Samstag und Sonntag war dann für viele qualitätsvolle Gespräche mit Jugendlichen und auch deren Eltern reser-viert“, kommentiert Konditormeisterin Martina Moser, Innungsmeisterin des Salzburger Lebensmittelgewerbes, den heurigen BIM-Verlauf. „Ich freue mich, dass die Konditorlehre aktuell so stark nachgefragt ist. Allein in Salzburg gibt es derzeit rund 100 Lehrlinge. Die BIM ist hier einer der wesentlichsten Bausteine, um mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen.“

Von Beginn an bei der BIM dabei ist die Landesinnung der Friseure. Sie hat mit einem großen Friseur- und Make-up-Salon die breite Palette ihres Berufes ge-zeigt. „Unser BIM-Salon kommt immer toll bei den Jugendlichen an. Sie können sich hier stylen und in Schönheitsfragen beraten lassen. Besonderer Dank gebührt in diesem Zusammenhang unseren Unternehmern, die für die BIM laufend zehn bis 15 Lehrlinge abstellen. Diese Weitergabe von Berufsinformation vom Lehrling zum fast gleichaltrigen Messebesucher ist für den Gesamterfolg unseres Auftritts enorm wichtig“, betont Innungsmeister-Stv. Friseurmeisterin Bella Gehwolf.

Die „BIM“ ist eine gemeinsame Veranstaltung von Wirtschaftskammer, Land und AMS Salzburg sowie der EuRegio Salzburg-Berchtesgadener Land-Traunstein.

Ihr Presse-Kontakt

Mag. (FH) Michaela Strasser
Abteilungsleiterin Marketing & Kommunikation
Am Messezentrum 1
5020 Salzburg
Österreich
T: +43 662 24 04 14