06. Mai 2020

Annas Gartentagebuch - Muttertaggeschenke selbstgemacht! #2

Mamas eigenes Gartentagebuch - ein echter DIY Traum

Hallo meine lieben Gartenfreunde!

Wer von Euch war schon englische Gärten in England besuchen ? Ich hatte das Glück, vor Jahren auf einer Gartenreise mit einer kleinen feinen Damengruppe durch die Grafschaft Dorset zu streifen. Was wir für impossante Manor Houses und Gardens gesehen haben! East Lambrook Manor Gardens, Kelways Plants, Lytes Cary Manor, Cranborne manor Garden, Mapperton Gardens und andere. Und überall gab es auch zu kaufen, Rosen und Pfingstrosen, Lavendel und Heiligenkraut, Blumenzwiebel und Containerpflanzen – aber wie soll man diese Herrlichkeiten im Koffer verstauen?

So blieben uns als Erinnerung die Fotos und Tagebucheintragungen. Und so ein Tagebuch - also das Buch selbst ist ein eher unkonventioneller, aber ein toller Tipp für ein Geschenk zum Muttertag! Ganz viel Platz für Erinnerunge, Gedanken & Fotos - auch einen ersten Eintrag kannst du selbst schon für Mama verfassen.

Jetzt erzähle ich euch aber noch, was ich in meinem Gartentagebuch alles eintrage (wenn ich es nicht auch hier im Blog mit euch teile). Ein Tagebuch führen ist ohnehin eine lohnende Sache. So führe ich seit 10 Jahren ein Gartentagebuch. Ich habe mir einige gleich große Alben gekauft, so dass man sie im Bücherregal gleich findet.

Ich trage ein, leider nicht konsequent aber öfters, zum Beispiel wann und wo ich Pflanzen gekauft habe, schreibe dazu, wohin ich sie setzen will, klebe evtl. auch eine Kopie des schön bebilderten Anhängers dazu, und ein Jahr später vermerke ich den Werdegang der Pflanze – passt sie zu den anderen im Beet, ist sie zu buschig oder hat sie Mehltau bekommen und sie musste weg. Dann lese ich Jahre später: „Am 17.Okt. 2017 einen Zierapfel „Malus red Sentinel“ um 50% verbilligt gekauft. April 2019: „blüht wieder.“  „Bei der Gartenausstellung „Kunst und Gartenzauber in Schloss Pichl“ am 23.6.2019 Rose „Kolon“ gekauft. 25€“.  April 2020: „Sie trägt etliche Knospen“.

Ich vermerke, wann ich ein neues Beet (für Kräuter oder Blumen) angelegt habe und druck aus dem Computer auf normalem Papier ein Foto davon aus und pick es dazu.  Dann schreib ich dazu, was wo gepflanzt ist. Man glaubt nicht, wie schnell man das vergisst.

Ich finde in meinem Gartentagebuch z.B. Beobachtungen über das Wetter, wenn der späte Frost die blühenden Kirschen- und Marillenbäume bedrohte, oder über die vielen Dickmaulrüsslerschäden an den Rosen oder über die willkommenen Bewohner der Vogelhäuschen.

Aber am liebsten klebe ich Fotos der voll erblühten Rosen, Rittersporn und Dahlien, Fuchsschwanz und dem schönen Salat ein, versehen mit lobenden Bemerkungen von mir, wie „Gloria Dei – die Königin meiner Rosen“ oder „heuer habe ich den Rittersporn vor den Schnecken gerettet – welche Pracht“ oder „Pompondahlie – Erinnerung an Mama“ oder „Salat ohne Schneckenfraß dank des Schneckenzaunes, diese Investition hat sich ausgezahlt“.

Wenn ich grad so durchblättere, fällt mir das Foto von unserem Miniminiteich ins Auge, bedeckt mit Seerosenblättern und rosa und weißen Blüten. Auf einem Blatt sitzt der Molch. Bemerkung: „die herumflirrenden Libellen sieht man auf dem Foto leider nicht“.

Soviel für heute. Ich freue mich mit Euch über den schönen Mai!

Eure Gartenfreundin Anna


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